Geoportal Schrift.png
Logo Geoportal
Monuments - historical uncovered in Cottbus

Bildleiste_1.jpg

Jedes Gebäude hat einen „Lebenslauf“. Diesen Lebenslauf aufzudecken ist die Aufgabe der historischen Bauforschung. Unterschiedliche Bauphasen, Baunähte, wechselnde Materialien, insbesondere Farben oder Steinformate sind ebenso Indizien für die wechselnde Geschichte von Bauwerken wie vermauerte Türen und Fenster, neu angelegte Treppenhäuser und Zimmerfluchten. Durch die Bauforschung wird die Vergangenheit eines Bauwerkes nachvollziehbar.

Die Anfänge der Bauforschung reichen in das 18. Jahrhundert zurück, als junge Architekten zur weiteren Ausbildung zu antiken Stätten – vornehmlich nach Rom, später dann auch nach Griechenland – reisten. Im Vordergrund bei der Beschäftigung mit historischer Architektur stand dabei der Wunsch, durch genaue Kenntnis architektonischer Ordnungen und Details eine sichere Grundlage für die eigene Arbeit als Architekt zu gewinnen. Historische Architektur sollte Vorbild für die Lösung neuer Bauaufgaben sein. Die Erforschung historischer Architektur und die Beschäftigung mit moderner Architektur sind deshalb untrennbar verbunden.

Das durch die Bauforschung gewonnene Wisssen hilft Denkmalpflegern, Eigentümern und Architekten bei der Beurteilung des Denkmalwertes, der präzisen Planung von Umbaumaßnahmen und kann zugleich Grundlage wissenschaftlicher Forschung über historische Architektur, deren Nutzung oder Konstruktion sein. Die  Bauforschung bedient sich unterschiedlicher Methoden, die je nach Aufgabenstellung sowie nach Art und Zustand des Objektes variieren können. Grundlage jeder Bauforschung ist die genaue Beobachtung des Bestandes – eine Spurensuche nach der Geschichte und deren zeichnerische und fotografische Dokumentation.

(Fortsetzung nach der Übersicht)

Das ist ein Dummy-Paragraph.
Er dient als Interaktions-Ziel für die Klicks aus der Image-Map und führt innerhalb des Event-Handlers (Interaktion) die Navigation zur entsprechenden Seite aus. Dieser Paragraph ist im Präsentationsmodus unsichtbar (mittels der CSS-Klasse cb-hidden)